Neuer Hypno Birthing Kurs in München - Ost
Geburtsvorbereitungskurs für Paare oder Mamis ohne Partner
Nächster Kurs: Montag 14. Mai.2018 um 18 Uhr und Mittwoch 30. Mai 2018 um 18 Uhr 

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Original Geburtsberichte meiner Mütter und Väter mit veränderten Namen und Daten:

Liebe Karin,

ich danke dir für deinen tollen Kurs, in dem ich meine Ängste hinter mir lassen konnte! Es ist ein gutes Gefühl all den Leuten, die mir so viele Schauergeschichten erzählt haben, zu sagen: "Geburt kann schön sein! Und man braucht weder PDA noch einen Wunschkaiserschnitt!"

Liebe Grüße,
Jenny

Liebe Karin,

Vielen Dank nochmal für die super Vorbereitung! Es war sehr spannend und hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich fand es super, schon so früh mit der Vorbereitung anzufangen, so konnte ich mir für mich eine genauere Vorstellung davon machen, wie so eine Geburt überhaupt abläuft. Ich habe auch viel gelesen, insbesondere das Hypnobirthing-Buch fand ich super.
Irgendwie hat sich das in meiner Vorstellung so gefestigt, dass das die eigentliche "Geburtsphase" nur noch das iTüpfelchen ist und nicht sehr lange dauert. Naja, bei mir hat es ja insgesamt nur 4 Stunden gedauert ab den ersten stärkeren Wellen. Als die Hebamme kam, war der Muttermund schon bei 8 cm. Dann hat es noch ca. 2 Stunden gedauert, das kam mir ewig vor und der Druck nach unten und das Dehngefühl waren so stark, dass ich dachte, das Kind muss jeden Moment kommen, das kann doch gar nicht sein, dass es so lange dauert.
Ich habe die Schiebeatmung (die ich so gern bei der Geburt gemacht hätte) auch nicht sehr intensiv geübt, da ich ja die ganze Zeit schon die vorzeitigen Wellen hatte und Angst, dass ich es dadurch noch verstärke.

Es war super, dass ich mich mit der Geburtshebamme Tage später nochmal über die Geburt unterhalten konnte. Sie konnte meine Vorstellung etwas "zurechtrücken" und meinte, bei einer Eröffnungsphase von 10 Stunden wären zwei Stunden Geburtsphase natürlich nicht mehr lang! Sie hat mir auch nochmal gesagt, dass der Verlauf völlig normal und super war, und die Milimeterarbeit bei der sich insbesondere das erste Kind vor und dann wieder ein Stück zurückschiebt eben dauert.

Ich glaube, dass die Vorbereitung wirklich viel geholfen hat. Ich hatte kurz vor der Geburt auch noch Akupunktur und einen wehenanregenden Sud, habe mich aber auf die Visualisierung
der Öffnung stark konzentriert und viel die letzten Tage damit in der Badewanne damit verbracht. Ich bin sehr überrascht, dass Michael den Eindruck hatte, sein Schulteranker hat mich entspannt, ich war so bei mir und konnte mich gar nicht daran erinnern, dass er das überhaupt gemacht hatte! Die CD haben wir dann angemacht, hat mich auch kurz entspannt, dann habe ich aber nichts mehr gehört. Diese beiden Dinge haben mich aber die Wochen zuvor beim Üben sehr entspannt, das war klasse!

Vielen lieben Dank nochmal und ganz liebe Grüße
Chrissie


Hallo Karin, 

hier kommt mein Gebutsbericht :-) 


Als ich im Januar 2016 von meiner Schwangerschaft erfuhr, war ich sehr glücklich, aber auch aufgeregt und verängstigt. Ich musste an all die Gruselgeschichten rund um die Geburt denken und daran, wie meine Mutter immer wieder erwähnt hatte, wie unglaublich schmerzhaft das ist. Puh. Die Wochen zogen ins Land, die Familien wurden eingeweiht und meine Mutter goss - wie so häufig - Benzin ins Feuer: "Lass dir am besten einen geplanten Kaiserschnitt machen. Das ist doch am einfachsten." - "Ne, das kommt für mich sicher nicht in Frage!" - "Naja, dann lässt dir halt ne PDA legen, heute müssen sich die Frauen ja nicht mehr quälen." Doppel-Puh. Und dann stolperte ich bei Amazon über das Buch "HypnoBirthing". "Was für ein Sch..." dachte ich mir noch vorverurteilent ob des bescheuerten Titels. Doch die vielen guten Bewertungen machten mich stutzig und neugierig, nach deren Lektüre bestellte ich es. Das Buch konnte einige meiner Ängste abbauen, aber ich glaubte nicht daran, dass ich alleine durch das Lesen eine gute Geburt haben könnte. Also entschied ich mich gegen einen normalen und für einen HypnoBirthing Geburtsvorbereitungskurs. Mein Freund stand voll und ganz hinter meiner Entscheidung, das nähere Umfeld war eher ungläubig und belustigt. Geburten sind schrecklich, damit müsse Frau sich abfinden, da kann auch dieses HypnoBirthing nix ausrichten. So die allgemeine Meinung. Der ich mich nicht beugen wollte. Im Mai ging der Kurs los, insgesamt 5 Termine á 2,5 Stunden. Ich fand's toll! Wir waren nur 3 Paare (die Männer waren immer dabei), die Chemie zwischen uns stimmte, die Kursleiterin war sympathisch und konnte die Inhalte sehr gut vermitteln. Bei jedem Termin schwand meine Angst, dafür lernte ich immer mehr über Geburten, wie Schmerz entsteht, über Atem-, Visualisierungs- und natürlich Hypnosetechniken. Daheim hörte ich täglich die "Regenbogenentspannung", die zentrale Hypnoseübung des HypnoBirthing und übte die Wellenatmung, die während der Wehen (=Wellen) eingesetzt werden sollte. Die Zeit verging und einen gefühlten Atemzug später war auch schon die Zeit um die Geburt ankommen. Ein fieser Dauerschmerz in der Lendenwirbelsäule hatte mich geweckt. "Och nö, jetzt nicht auch noch etwas mit den Nieren. Das hat mir bei 39+6 noch gefehlt.", dachte ich genervt, den Schmerz nicht zuordnen könnend. Trotzdem fand ich wieder in den Schlaf zurück, wurde nur hin und wieder von einem anderen Schmerz geweckt, der immerhin immer wieder verschwand. In der Früh begab ich mich vom Bett aufs Sofa und googelte erst einmal nach dem Schlagwort "Nierenbeckenentzündung". Sowas in der Art musste es ja sein. Erst als ich etwas später las, dass ein Dauerschmerz im Rücken für den Geburtsbeginn stehen kann, wurde mir klar: "Mein Baby kommt!" Ab da war ich wesentlich besser drauf. Gegen den Rückenschmerz klemmte ich mir einen Igelball zwischen Wand und schmerzender Stelle und schabbelte mich in Bärenmanier. Und kaum zu glauben: Er verschwand! Ab da hatte ich nur noch mit den Wehen zu tun. Die meisten waren echt ok. Insgesamt und vor allem bei den schmerzhafteren tönte ich viel und versuchte, locker und entspannt zu bleiben, meinen Körper einfach machen lassen. Zusätzlich wandte ich die Wellenatmung an. Bei der hatte ich immer ein bisschen gezweifelt, glaubte nicht so recht daran, dass ich es schaffen werde über einen langen Zeitraum so langsam und tief in meinen Bauch zu atmen ohne Atemnot zu bekommen... Aber die Sorgen waren wohl unbegründet. Gegen Mittag saß ich noch auf dem Sofa und strickte, während mein Freund uns etwas zu essen kochte. Danach war mir erstmal nicht mehr nach sitzen, also schaukelte und schlich ich durch das Haus, wippte mal auf der Stelle von einem Fuß zum anderen. Irgendwann legte ich mich auch noch ein wenig hin, hörte meine Regenbogenentspannung und schlief tatsächlich für etwa 30 Minuten ein. Uns kamen die Wehen unregelmäßig vor, so dass wir - trotz durchschnittlich 6 Min Abstand - unsicher waren, wann wir ins Krankenhaus sollen. Auch hatten wir Angst, wieder heimgeschickt zu werden, vielleicht war's ja nur ein Fehlalarm?? Mein Freund rief am Nachmittag im Kreißsaal an, um sich nach dem besten Vorgehen zu erkundigen, aber wirklich viel konnte die Dame am Telefon aufgrund unserer dürftigen Informationen nicht raten, außer: "Wenn sie unsicher sind, dürfen Sie immer zu uns kommen!" Na gut. Wir wollten noch warten. Der Nachmittag ging dahin, es wurde Abend und ich beschloss: "Wir essen noch zu Abend und dann fahren wir gemütlich ins Krankenhaus." Schließlich hatte alles schon um 2:45 Uhr begonnen, die Wehen waren mittlerweile regelmäßig und irgendwie hatte ich das Bedürfnis nach Sicherheit. Also aßen wir, fütterten die Katzen, stellten zur Sicherheit eine Schale Trockenfutter auf und begannen allmählich, uns auf den Weg zu machen. Mein Freund packte unsere KH-Taschen ins Auto, ich watschelte hinterher, begegnete an der geöffneten Autotür stehend noch einer Wehe und stieg dann ein. Gegen 19:45 Uhr fuhren wir los, hatten etwa 30 Min Fahrt vor uns. Mittlerweile kamen die Wehen alle 3-4 Minuten. Die Fahrt packte ich gut, auch wenn sie nicht sonderlich angenehm war. Aber mit viel Tönen und in den Sitz krallen ging es. Gegen 20:15 kamen wir an, parkten in Eingangsnähe und begaben uns in den 1. Stock zur Entbindungsstation. Dort wurden wir von einer sehr netten Hebamme in Empfang genommen, die erst noch ein CTG schreiben wollte. Schließlich machte ich so einen ruhigen und entspannten Eindruck. Na gut, was soll's. Das Bett, auf dem ich liegen sollte sah gemütlich aus. Dann hing ich gut 40 Minuten am CTG, hatte Wehen, atmete tief und ruhig und tönte. Alles sehr gut machbar. Irgendwann kam eine andere sehr nette Hebamme, sah sich das CTG an (sehr gut) und meinte: "Sie können schon mal vor ins erste Zimmer gehen, die Ärztin untersucht sie dort. Ich komme gleich nach." Ich stand auf und hatte plötzlich ordentlich Druck nach unten. "Ich glaub ich muss pressen!" - "Waaaas??? Legen sie sich mal hin und ziehen sie die Hose runter." Gesagt, getan. "Sie sind ja vollständig eröffnet! Wahnsinn! Das hätte ich ja nie gedacht, so ruhig wie sie sind! Wir gehen gleich in den Kreißsaal!" Dort angekommen gingen die Presswehen direkt richtig los. Da war dann nix mit "Baby sanft rausatmen". So eine Naturgewalt habe ich noch nie erlebt. Ich konnte gar nicht anders als wie verrückt zu pressen und brüllen, brüllen, brüllen. Nicht aus Schmerz, sondern weil das irgendwas in mir ausgesprochen produktiv fand. Allerdings war das irre anstrengend und ich dachte an die Frauen, die ihr Kind nach 3 Presswehen in Armen halten. Die Hebamme hatte mir das Bett so eingestellt, dass ich mit dem Oberkörper darauf hing, mit den Füßen war ich auf dem Boden und insgesamt in irgendwas, was man vermutlich als Hocke bezeichnen kann. Irgendwann spürte ich, wie - unter toller Anleitung der Hebamme - der Kopf austrat, dann war erstmal eine kleine Wehenpause angesagt, die mein Körper wohl brauchte. Noch eine letzte Wehe, dann kam der Körper hinterher. Mein Sohn war nach etwa 30 Minuten Presswehen geboren. Am 26.3. um 21:32 Uhr. Mit 3570g, 53cm und 35cm KU. Wahnsinn! Geschafft! Das war's gewesen! Die Geburt! Einfach überstanden! Und mein Freund war mir die ganze Zeit über so liebevoll zur Seite gestanden. Im Kreißsaal durften wir lange und ausgiebig kuscheln und stillen, bis ich dann genäht und der Knopf untersucht und vermessen wurde. Die Hebamme war so lieb und selber ganz glückselig ob der guten Geburt. Immer wieder sagte sie, wie unglaublich toll wir das gemacht hatten. Anschließend wurden wir auf unser Familienzimmer geschoben. Das war die Geburt meines lieben Sohnes. Sie war nicht schmerzfrei, aber ich konnte mit den Schmerzen umgehen und fand sie sehr moderat. Zu keinem Zeitpunkt habe ich an Schmerzmittel oder gar eine PDA gedacht. Ob die Geburt dank HypnoBirthing so gut war oder es auch "normal" gewesen wäre, weiß ich natürlich nicht. Aber ich bin sehr froh, mich für diesen Weg entschieden zu haben! Denn die Ruhe und Selbstsicherheit hätte ich ohne definitiv nicht gehabt. 


Ich danke Dir und grüße herzlich Deine Simone


Liebe Karin,

herzlichen Dank für Deine Glückwünsche.

Während Sarah friedlich schläft, versuche ich mich mal im Bericht-Schreiben…

Sarah kam am 22.12. um 10:04 zur Welt: gesund, spontan und ratz-fatz. Am Morgen kurz nach 8 fühlte ich einen Stich oder Pieks im Bauch und vermutete, sie würde fest strampeln – nach 5 Schritten war klar, nein das war die Fruchtblase. 

Da das Köpfchen sich noch nicht im Becken eingestellt hatte, legte ich mich hin und rief Freunde und meine Eltern an, um Maxi´s Betreuung zu organisieren. Dabei begannen starke Wellen in

bereits kurzen Abständen (ca. 10 Minuten, ab 08:20). Martin rief einen Krankenwagen und begann seine Geburtsbegleiteraufgabe ganz konkret damit, ihnen dabei zu helfen, mich die Treppen hinunterzutragen… Seine Frage kurz bevor Sanitäter und Sanitäterin kamen, ob ich jetzt die Regenbogenentspannung hören möchte, verneinte ich –schon sehr kurz angebunden: ich hatte das Gefühl, jetzt gar keine zusätzlichen Impulse zu wollen. Ich konzentrierte mich auf die Wellenatmung und die Entspannungsatmung.


 

Unterwegs im Krankenwagen war mir etwas mulmig als ich hörte, dass sie das Martinshorn anschalten. Der Sanitäter meinte nur

„Keine Sorge, das ist nicht, weil es ihnen schlecht geht, wir glauben nur, es geht schnell…“ Als ich um 9:19 laut Krankenhausbericht) im Kreißsaal ankam, war Martin schon da, der Maxi vorher noch zu Freunden wegbrachte… An der Tür wurde ich begrüßt von einer erfahrenen Hebamme und hatte direkt ein gutes Gefühl „mit ihr“. Von da an ließ ich mich von ihr anleiten. Der Rest ging so schnell… Der Muttermund war bereits voll eröffnet. Martin stand auf meiner linken und die Hebamme auf meiner 

Rechten Seite und ich lag tatsächlich auf dem Geburtsbett“ (souveräner Vierfüßlerstand, wie ich es mir vorher mal gedacht hatte, war nicht mehr drin) und die Wellen kamen sehr schnell hintereinanderund sehr stark.

Martin hielt die Hand auf meiner Schulter, das war gut und mehr

„Kommunikation“ mit ihm oder jemand anderem wollte ich auch nicht… Ich fokussierte nur auf meinen Körper und ließ einzig die Anleitungen der Hebamme „durch“. Kurz bevor Sarah tatsächlich zur Welt kam und als ich das Brennen spürte, zögerte ich tatsächlich kurz weiterzuschieben und dachte dann bei den folgenden zwei Wellen an Deine Worte aus der letzten Kurseinheit „Ich leihe dem Baby nur kurz meinen Geburtsweg und danach gehört er wieder mir“. Und dabei kam Sarah dann auch schon, Martin schnitt ihr die Nabelschnur durch und vor lauter Freude, angekommen zu

sein, (zumindest will ich das gerne so interpretieren) hinterließ Sarah beim ersten Kuscheln und Anlegen ihr komplettes Kindspech auf mir. Ich nehme das als gutes Omen.

Dann wurde mir erstmal schwindelig – ungefrühstückt bei niedrigem

Blutdruck kein Wunder… und ich wurde mit einer Infusion und Marshmallows versorgt.

Als nach einer halben Stunde der Mutterkuchen noch nicht geboren war,stimmte ich zu, eine kleine Dosis Wehenmittel zubekommen und noch beim Injizieren quasi (also dann doch von selbst…) kam eine Welle und die Plazenta war da.

 

Vielen Dank Dir nochmal für Deine Begleitung: sie hat unterwegs gut getan und dass Du mir den „entscheidenden Satz“ mitgegeben hast für die letzten Minuten und Wellen ist ein echt großes Geschenk.

Herzliche Grüße,

Julia 


 


 

Ihr Lieben,
seit 28.11. ist Valentina nicht mehr in meinem Bauch zu Hause.

Die Geburt hat sich über 3 Wochen langsam vorbereitet. Am  27.11. haben sich die Übungswellen langsam gesteigert. Ich hatte das Gefühl, wir haben einfach auf den passenden Zeitpunkt gewartet, denn die beiden Großen wurden um 14 Uhr von ihrem Opa abgeholt und kamen erst am Sonntag wieder. Den Freitag Nachmittag haben Jürgen und ich sehr gemütlich verbracht und ich habe jeweils am Nachmittag, frühen Abend und dann nachts noch von 12 bis 3 mit der Regenbogenentspannung geschlafen. Nachdem alles so entspannt war, war ich mir nicht sicher, ob es jetzt so weit ist oder nicht. Um 3 bin ich dann ins Bad gegangen und habe im Laufe der nächsten Stunde gemerkt, dass die Wellen langsam intensiver werden. Nach wie vor aber nicht zu vergleichen mit denen bei Jonathan in der Hebammenpraxis. Leise vor mich hinsingend ist, ging es mir echt gut. Um kurz vor 4 hatte ich das Gefühl, dass ich etwas lauter singen muss und habe Jürgen gerufen. Als er dann ins Bad geschaut hat, ist die Fruchtblase mit enormen Druck aufgegangen. Da (was mir da nicht klar war) Valentinas Kopf schon so tief saß, kam nur ein Stamperl Fruchtwasser. Die nächste Welle hat mich dann mit Ihrer Intensität überrascht und ich bat Jürgen die Hebamme anzurufen. Als er mit dem Telefon kam, bat ich ihn zu warten, da die nächste Welle kam (diese beiden Wellenwaren die einzigen, die mich wirklich herausgefordert haben mit ihrer Intensität) und zu unserer großen Überraschung mit Ihr das Köpfchen. Die nächste Welle ist einfach so an uns vorübergegangen, da ich so erstaunt war, das Köpfchen zu halten, dass ich sie gar nicht wahrgenommen habe. Mit der nächsten Welle war der Kopf geboren und dann mit der letzten Geburtswelle das ganze kleine Mädchen in die Arme ihres Papas.

Wir haben diese Geburt so ganz ohne fremde Menschen sehr genossen und Valentina und auch ich sind viel entspannter als es damals bei den Jungs war. Ich bin sehr froh, den Kurs gemacht zu haben. Dadurch konnte ich mich einfach ganz auf meinen Körper konzentrieren und freue mich, wie gut er gebären kann :-) 


 


 


 


 

Liebe Karin,

meine kleine Mara Sophie ist jetzt knapp zwei Wochen alt und ich geniesse jeden Augenblick mit ihr. Wir meistern die Zeit des Wochenbettes und des gegenseitigen Kennenlernens sehr gut miteinander und dass wir das so entspannt geniessen können, liegt sicherlich auch daran, dass die Geburt ein unkompliziertes aber durchaus spannkräftiges Erlebnis für uns beide war.

Die Hypnobirthing Methode und deine einfühlsame und aufbauende Vorbereitung im Einzelkurs hatten sicherlich einen wesentlichen Anteil daran.

 

Aber zurück zum Anfang:

 

Die Einleitung erfolgte am Dienstag, 15.12. um 12:30h. Ich bekam ein schönes Zimmer auf der Wöchnerinnen-Station und musste mich alle 3 Stunden zum CTG im Kreissaal melden.

In der Nacht spürte ich ein leichtes Ziehen im Unterleib, konnte aber trotzdem gut in den Schlaf finden. Am Mittwoch, 16. um 07:00h morgens hatte ich einen Blasensprung.Bei einer der wenigen vaginalen Untersuchungen (insgesamt 3) dann um 08:00h hatte sich der Muttermund um 2 cm geöffnet. Die Hebamme meinte, es wäre noch ausreichend Zeit bis sich wirklich etwas tun würde -- wenn überhaupt. Ich wurde ins Zimmer zum Frühstücken zurückgeschickt und sollte um 11:30h wieder zum CTG erscheinen.

Ich spürte nun die Wellen etwas deutlicher als Ziehen im Unterleib und nutze die Gelegenheit die Wellenatmung anzuwenden, auch wenn ich die Wellen noch nicht besonders "ernst" nahm. Um 10:00h hat sich die Intensität der Wellen langsam gesteigert. Ich spürte sie alle 2-3 Minuten und ich war vollbeschäftigt, hinein zu atmen in die Welle. Es gelang sehr gut, um mich herumnahm ich wenig wahr. Ich war ganz bei mir. Die Wellen wurden in der nächsten Stunde immer intensiver. Ich kombinierte die Wellenatmung dann mit Tönen beim Ausatmen, was ich auch als ganz natürliche Erleichterung empfand. Um 11:00h kamen die Wellen alle 2 Minuten mit einer Dauer von 60-70 Sekunden und ich wollte keinesfalls wie sonst in eine "offene, hellhörige"Vorhang-Kabine zur CTG-Kontrolle sondern direkt in den "geschützten"Kreissaal. Mein Freund machte das mit den Hebammen klar und sie brachte mich um11:30h im Rollstuhl in den Kreissaal. Die Wellen kamen bis dahin bereits alle 30 Sekunden. Der Chefarzt und die Hebamme erwarteten mich bereits und ich sagte zum Chefarzt, dass die Wellen mittlerweile so intensiv kämen, dass ich eine PDA in Erwägung ziehen würde. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich außer einem homöopathischen krampflösenden Zäpfchen keine Schmerzmittel benötigt - und ich ging auch davon aus, dass meine Geburt bestenfalls im Anfangsstadium ist.

 

Bei der vaginalen Untersuchung war das Erstaunen dann groß: mein Muttermund war komplett geöffnet - von 2cm um 08:00h morgens auf 10cm um 11:30h. Der Chefarzt fragte mich perplex, wie ich das denn in der Kürze der Zeit bloss hingebracht hätte.  Kurz darauf verspürte ich erste Impulse zu Pressen.

 

Die geburtsbegleitende Hebamme kannte ich von einem Informationsabend der Klinik bereits persönlich und ich konnte mich sehr gut auf ihre Führung/Unterstützung einlassen. Sie lobte auch immer wieder meine gute Atmung. Zwischen dem Köpfchen von Mara Sophie und dem Muttermund war jedoch trotz Blasensprung noch ein Polster mit Fruchtwasser, das wurde vom Arzt geöffnet. Die folgenden 1 1/2 Stunden erlebte ich ohne Zeitgefühl, aber mit dem starken Willen, meinem Baby so gut es geht, mit all meiner Kraft auf die Welt zu helfen.

Die Endphase verbrachte ich hauptsächlich im Vierfüßlerstand auf dem Gebärstuhl- die letzten 5 Wellen als Mara´s Köpfchen und dann ihr Körper erschien - auf dem Rücken  - wobei die Beine von Arzt und Hebamme unterstützend gehalten wurden. Die Kraft der letzten Welle wurde dann noch behutsam vom Arzt mit dem Kristeller Griff (den ich übrigens als sehr unterstützend -fast wohltuend, empfand) verstärkt und dann war Mara Sophie geboren und wurde mir sofort auf die Brust gelegt. Den tiefen, wachen, aufmerksamen, ruhigen Blick mit dem sie mich ansah, werde ich mein Leben lang nicht vergessen. Sie wirkte überhaupt nicht erschreckt oder gestresst. Auch ich fühlte mich ruhig, klar und unendlich glücklich mein wunderschönes Baby endlich anschauen zu können.

 

Im Rückblick betrachtet durfte ich tatsächlich die Geburt erleben, die ich mir für mich und meine Tochter gewünscht hatte. In 4 Stunden war Mara Sophie auf der Welt und ich habe die Geburt als ruhig, wenn auch als sehr kraftvoll aber keineswegs als schlimm oder unerträgliche Qual erlebt. Ich empfinde großen Stolz und Dankbarkeit, die Geburt so gut in Teamarbeit mit meinem Baby, meinem Freund und der Hebamme geleistet zu haben. 

 

Ich möchte mich auch nochmal ganz herzlich bei dir, liebe Karin, bedanken. Mit deiner kompetenten Hypnobirthing-Begleitung konnte ich die Angst vor der Geburt gut beiseite legen und ich war, - ganz auf meine Bedürfnisse ausgerichtet, mental und körperlich bestens vorbereitet- es konnte mich nichts aus der Bahn werfen. So durfte ich die Geburt meiner Mara Sophie als ganz großartiges Geschenk erleben. Einen besseren Start ins Muttersein hätte ich mir nicht wünschen können.

 

Liebe Grüsse

Johanna


 


 


 


 

Hallo liebe Karin, 
danke, dass du uns mit HypnoBirthing so toll geholfen hast. 
Unsere Amelie  hat 3550g, 52cm, 34cm Kopfumfang. Aber das hat Christian ja bereits schon per SMS geschickt. 
Die Geburt war super. Hab nur 5 Stunden gebraucht. Davon 30 Min im Auto und 40Min im Krankenhaus. 
Einen Tag zuvor haben wir noch mit der Hebamme diskutiert ob wir eineHausgeburt machen sollen. Ich war mir echt sicher. 
Ich war noch nie so selbständig wie bei dieser Geburt und Christian hat es super gemacht. Die ganze Zeit war ich entspannt, keine Schmerzen, kein Pressen.
Ich hab sogar daheim noch einen heiße Schokolade getrunken, ohne Sodbrennen . 
Nach 2 Stunden Wartezeit in der Klinik sind wir wieder heim. 

Jetzt ändern sich gerade die Hormone, aber es fühlt sich auch nicht so an wie das letzte Mal bei Maximilian. Meine Eltern und Schwiegereltern helfen mir und ich lass mir sogar helfen. 
Maximilian ist voll verliebt und ein richtig toller großer Bruder

Liebe Grüße Manu  


 


 


 


 

Hallo Karin,

jetzt bekommst du endlich den Geburtsbericht.

 

Also die Geburt war sehr gut und easy im Vergleich zu dem Drama, was mich mit dem Stillen danach erwartet hat. Ich würde sagen, dass ich auf die Geburt sehr gut und auf alles danach schlecht vorbereitet war. Zumindest haben mich die Hypnobirthing Gedanken immer wieder motiviert nicht aufzugeben und jetzt klappt es ganz gut.

 

In den letzten Wochen vor der Geburt habe ich die Regenbogenentspannung sehr oft gehört und es hat mich immer entspannt. In der Nacht vor der Geburt habe ich schlecht geschlafen, da hat mich CD allerdings eher aggressiv gemacht. Am Tag der Geburt setzten um sechs die Wehen ein. Gleich alle fünf Minuten. Ich wollte dann mit CD Zuhause in die Wanne. Ging nicht. Ich hatte zu wenig Bewegungsfreiheit und die CD hat mich wieder total genervt. Wir sind dann schnell ins Krankenhaus, sofort als Markus nach Hause kam, der Abstand war schon nur noch alle drei Minuten. Im KH war alles ok. CTG gut bei der ersten und einzigen Untersuchung Mm schon acht cm. Sie wollten mir dann einen Wehenhemmer geben, weil es angeblich zu schnell ging, aber ich habe mich erfolgreich gewehrt. Ich sollte in die Wanne, aber dazu kam es nicht mehr, weil in der Vorbereitungszeit die Fruchtblase geplatzt ist und die Presswehen einsetzten. Ich hatte keine Übergangsphase und einen wahnsinnigen Pressdrang. Light Touch ging übrigens auch nicht. Hat mich auch genervt. Markus musste nur nach jeder Welle Wasser anreichen. Das Atmen hat aber super funktioniert.

Bei der eigentlichen Geburt hat die Hebamme meinen Pressdrang versucht mit einer Art Singen zu bremsen. Henry kam putzmunter nach fünfeinhalb Stunden zur Welt. Ich musste etwas genäht werden.

Ich fand die Geburt top. Dauer wie ich es festgelegt habe (ohne Medikamente) und so passte es auch zu mir. Und mir war auch klar, dass es keine Zeit zum Wellnessen sein würde!

Alle Freundinnen hatten es komplizierter und selbst die Kritiker finden Hyponobirthing jetzt nicht mehr lächerlich. Die hatten es nämlich beschwerlicher. 

 

Wenn du noch irgendwas wissen möchtest, melde dich einfach. 

 

Ganz liebe Grüße und ein schönes Wochenende.

Anke 


 


 


 


 

Liebe Karin, hier kommt der detaillierte Geburtsbericht zur Geburt von unserem Sohn Tom Luca,

Wir waren dann doch 10 Tage über den Termin. Ich musste jeden 2. Tag ins Krankenhaus zur Kontrolle und wir wussten schon, dass am 2. Dezember eingeleitet wird. Wir sind dann ganz entspannt nach dem Frühstück ins Krankenhaus gefahren und dann haben sie CTG gemacht. Ich habe dann einen Cocktail mit Rizinusöl und Sekt bekommen. Ich hatte den Cocktail gerade unten und schon hat sich das Gebärmutter Siegel gelöst. Die Hebamme meinte dann wir sollen mal auf Station gehen und uns ein Zimmer organisieren und so in 2 Stunden nochmal zum CTG kommen und dann würde ich nochmal einen Cocktail bekommen. Als wir auf das Zimmer gewartet haben merkte ich schon Wellen, wobei ich nicht wusste, dass es Wellen sind. Es hat sich angefühlt als bekommt man seine Tage. Als wir dann im Zimmer waren habe ich die Regenbogen Entspannung cd gehört. Allerdings merkte ich dass die Wellen häufiger kamen.  Frank hat dann bemerkt, dass sie bereits alle 5 Minuten eine Minute lang da sind. Der Cocktail hatte dann auch gleich noch den nützlichen Nebeneffekt, dass ich nochmal auf Toilette konnte. Und wir haben uns dann entschieden wieder in den Kreissaal zu gehen - das war bereits eine halbe Stunde nachdem ich den Cocktail getrunken hatte.

Wir sind dann die 6 Stockwerke in den Kreissaal nach unten gelaufen und dabei habe ich mich viel bewegt und die Wellen veratmet. Im Kreißsaal angekommen haben sie nochmal CTG gemacht und plötzlich musste ich mich übergeben und die Geburt war dann schon in Gange. Die Wellen waren total easy und als die Hebamme mich zum ersten Mal untersuchte war der Muttermund bereits 6 cm geöffnet. Nebenbei haben wir die ganze Zeit die Regenbogen Entspannung gehört. Die Hebamme fragte mich ob ich eine PDA möchte, aber ich empfand überhaupt keinen Bedarf dazu. Wir haben dann noch 3 stärkere Wellen veratmet, als ich Johannes bat, der Hebamme zu klingeln, da ich so einen Druck verspürte. Die Hebamme meinte dann, dass der Muttermund nun 9 cm geöffnet ist und ich nun schieben dürfte. Leider habe ich die Schiebeatmung nicht so perfekt gekonnt, die hätte ich vielleicht besser üben müssen. Die Wellen zum pressen waren auch nicht so stark, so dass ich viel mit den Bauchmuskeln geschoben habe. Ich empfand diese Phase als etwas unangenehm, da es ein Druck und ein Brennen war und ich dachte, das dauert ewig. Ich habe aber gut geatmet und dazwischen sogar getrunken und mich super regenerieren können, in den Pausen. Die Hebamme öffnete die Fruchtblase und dann dauerte es noch ca 3 Wellen und unser Sohn war plötzlich in einem Schwung da. Ich war noch gar nicht so weit, da ich ja dachte, das dauert noch ewig. Ich konnte es gar nicht fassen, dass ich ihn schon in den Armen halte. Tom war hellwach und hat mich mit großen Augen angeschaut.

Ich hatte nicht mal einen Zugang gelegt bekommen, ich habe kein einziges Schmerzmittel bekommen und auch nicht gebraucht. Die Ärzte waren total erstaunt darüber, dass ich das ohne Schmerzmittel gemeistert hatte.Nach 3, 5 Stunden war alles vorbei und Frank und ich waren einfach so unglaublich stolz auf uns beide.

Bei der Abschlussuntersuchung hat die Ärztin zu mir gesagt ich solle meinen Mann ganz lieb grüßen und ihm sagen, er habe das supergemacht und mich super unterstützt und tolle Anweisungen gegeben, dass hätten sie noch nie erlebt.

Das war mal ein Kompliment für den Mann...

Liebe Karin, wir möchten uns nochmals recht herzlich für deine großartige Unterstützung bedanken. Die Geburt war einfach das schönste Erlebnis, das wir je hatten. Wir sind beide überglücklich und haben dich natürlich schon weiterempfohlen und unser nächstes Baby wird definitiv wieder ein Hypnobirthing Baby.

Herzliche Grüße

Ina und Frank und ein Küsschen von Tom Luca  


 


 


 


 

Hallo Karin,    
ja wir sind schon zu 3… :)  Marlene wurde  schon am 15.02. geboren. 2870g , 51cm… lief alles besser als gedacht  :-)
Bin nur seitdem noch nicht zu irgendetwas gekommen...aber so langsam wird wieder alles ‘normal’ .
    
Nochmal Danke fuer alles!!! Ich hatte wirklich so eine Panik vor der Geburt und wie ich schon erwähnt hatte, hat es der “normale” Geburtsvorbereitungskurs nur noch schlimmer gemacht. Aber Dank Deiner Unterstützung war es wirklich ein "Walk in the Park” :) … ein sehr positives Geburtserlebnis … 4h von der ersten Wehen bis Sie da war…  das hätte auch anders gehen können.  Da hab ich gleich im Anschluss gedacht, das würde ich nochmal machen. ;) 
Liebe Grüße
Sandra und Marlene
 

 


 


Hallo Karin, 

Am Sonntag wird unsere Tochter, Marie, 2 Monate alt :)  
Die Geburt lief nahezu so, wie wir es uns vorgestellt haben. Ich hatte eine Wassergeburt, wobei ich davor ziemlich lange, ca. 6 Stunden im Kreissaal verbracht habe, bevor ich in die Wanne kam. Dann dauerte es nur noch ca. 3 Stunden, die ich nicht wirklich bemerkt hatte. Ich war fast die ganze Zeit ganz in mich gekehrt und hatte mich von den Leuten nicht rausbringen lassen. Nur zwischen den Wellen habe ich mich untersuchen lassen und mit dem Personal gesprochen. Christian hat mich so gut unterstützt, dass die Selbsthypnose ohne große Anstrengung möglich war, weil ich mich ganz auf ihn verlassen konnte. Ohne ihn hätte ich es mir nicht vorstellen können. 

Ich konnte fast alle gelernten Techniken in die Tat umsetzen, obwohl durch einen Zufall meine Meditationen vom iPhone gelöscht wurden und nur noch die Musik und ein Paar Meditationen auf Englisch dabei waren. Ich konnte mich trotzdem in Hypnose versetzen und die Visualisierungen und Atemtechniken einsetzen. 

Ich habe keine Schmerzmittel gebraucht, hatte keine Verletzungen gehabt und konnte gleich nach der Geburt aufstehen und in den Kreissaal laufen :) auch danach war ich total fit und Adrenalin und Endorphine beflügelten mich noch die nächsten Tage. 
Mit dem Stillen hat es sofort nach der Geburt und auch weiterhin gut geklappt, weil unsere Tochter sehr fit und wach war und sich neugierig umgeschaut hat und gleich die Brust gesucht hat. 

Die Wellen empfand ich als Spannungsgefühl. Ganz zum Schluss als Brennen, als das Köpfchen geboren wurde. Durch das langsame Ausatmen bei einer Welle hab ich sie nicht wirklich als sehr unangenehm empfunden. 

Wir sind Dir, Karin, sehr dankbar, dass Du uns dieses Erlebnis so angenehm einfach und (positiv) unvergesslich gemacht hast. Deine Arbeit ist so wertvoll und es sollten alle Frauen von Hypnobirthing erfahren und profitieren und keine Angst mehr vor der Geburt haben, weil es etwas schönes ist. 
Herzlichen Dank für deine Unterstützung! 


Ganz liebe Grüße
Dorothea, Chirstian  & Marie
 


 


 


 

Liebe Karin,  

Hier die Beschreibung meiner Hypnobirthing-Geburt :-)

 

Nachdem unser Großer ja nach einem Blasensprung und nach Geburtseinleitung 10 Tage vor Geburtstermin auf die Welt kam, hatte ich mir, schon bevor ich auf Hypnobirthing kam, geschworen, dass ich möglichst keine Einleitung bei der 2.Geburt mehr haben möchte.

 

Wir haben den Kurs ab der 28.Schwangerschaftswoche gemacht, daher hatte ich nach dem Kurs noch viel Zeit mir die CD anzuhören. Zum Schluß konnte ich die CD fast auswendig.

 

Was mir während dem Kurs und auch zuhause manchmal ein bißchen Sorge machte, war das ich bei der Regenbogenentspannung eigentlich immer einschlief! Aber wie die Geburt zeigte war trotzdem alles in mein Unterbewußtsein gegangen.

 

Da ich unbedingt wollte das meine Eltern auf unseren großen Sohn aufpassen, wenn es los geht, und diese bis 2 Wochen vor Geburtstermin im Ausland im Urlaub waren, war ich ein wenig beunruhigt als 3 Tage vor der Rückkehr meiner Eltern der Muttermund schon 1 Finger offen war und bereits Wellen auf dem CTG zu sehen waren. Richtig entspannt war ich erst als meine Eltern wieder deutschen Boden unter den Füßen hatten, und auf Abruf bereit standen.

 

So vergingen die Tage und ich hatte immer wieder das Gefühl jetzt geht es los, da die Wellen regelmäßig wurden. Die Wellen hörten jedoch wieder auf, wenn ich die Regenbogenentspannung machte, oder Nachts schlief. 4 Tage vor Geburtstermin hatte ich erneut regelmäßige, intensive Wellen und meine Frauenärztin frage mich, nachdem Sie CTG gemacht hatte, ob ich noch laufen könnte und warum ich zum Vorsorgetermin gekommen war, statt ins Krankenhaus zu fahren. Bei dieser Untersuchung war der Muttermund bereits 2 Finger offen. Nach dem Arzttermin legte ich mich zu einem Mittagschläfchen hin und hörte die Regenbogenentspannung. Als ich aufwachte waren die Wellen erneut weg!

 

Nach diesem Geduldsspiel war ich etwas genervt und nahm die intensiven Wellen am nächsten Tage anfangs nicht ernst. Ich brachte den Großen in den Kindergarten, machte Hausarbeit, kochte und hörte als die Wellen noch intensiver wurden die Regenbogenentspannung. Die Wellen veratmete ich so zwischendurch.... Später legte ich mich bei jeder Welle auf die Couch um mich auf meine Atmung zu konzentrieren. Mittags entschied ich, das ich unseren Sohn nicht selbst aus dem Kindergarten abholen wollte, und gab meiner Mutter Bescheid ihn zu holen. Um 15 Uhr kam mein Mann aus der Arbeit und drängte mich in die Klinik zu fahren, da die Wellen schon alle 5 Minuten kamen. Ich wäre wahrscheinlich noch länger zuhause geblieben, da ich noch nicht das Gefühl hatte, das die Fahrt in die Klinik schon dringend wäre.

 

Wir waren um 16.15 Uhr im Krankenhaus und um 18.13 Uhr war unsre Leni da!! Im Krankenhaus wurde nur 2x ein CTG geschrieben und die Badewanne eingelassen, in der Leni dann auch zur Welt kam. Schon bei der Eingangsuntersuchung im Krankenhaus war mein Muttermund 6 cm!

 

Bis auf die letzten Minuten Geburtswellen, kam ich mit der Wellenatmung gut zurecht. Die letzten Minuten habe ich jedoch gepresst und nicht herausgeatmet, was für mich aber so sein musste!

 

Obwohl ich meine Hypnobirthing-CD während dem Aufenthalt in der Klinik nicht anhören konnte, hatte ich alles für mich Wichtige verinnerlicht und habe die Geburt einfach "laufen" lassen. Ich denke so würde ich es am Treffendsten beschreiben.

 

Mein Mann war einfach da und hat mich mit Blicken, Worten und Handdrücken immer wieder in die "Ruhe" zurück gebracht. Wir haben die Lighttouch-Massage, und die weiteren Übungen, in unserer Geburts-Vorbereitung zuhause genossen, aber in der kurzen Zeit der Geburt nicht anwenden können. Und ich war ja auch so ruhig.....

 

Hypnobirthing hat mir geholfen ruhig zu bleiben. Sowohl in den fast 2 Wochen "Alarmbereitschaft" als mein Körper immer wieder intensiv mit Wellen geübt hat, als auch die Stunden allein zuhause und die kurze Zeit in der Klinik.

Herzliche Grüße Caroline


 

Liebe Karin!

 

Dank HypnoBirthing durften wir eine wunderschöne Geburterleben.

Auf HypnoBirthing gekommen bin ich ganz durch Zufall und war doch sehr skeptisch, was Thomas dazu sagen würde, denn mein Mann ist solchen Dingen gegenüber leider nicht so offen wie ich.

Begonnen haben wir den Kurs in der 34. Woche.

Thomas war der größte Kritiker der ganzen Angelegenheit aber schon nach der ersten Sitzung war er derjenige der hellauf begeistert war.

Nachdem der Kurs um war, hatte ich schon etwas Bedenken, ob die Zeit reichen würde, alles zu verinnerlichen und am Tag der Geburt dann auch umzusetzen.

Aber alle Bedenken waren umsonst.

In der Woche vor dem Entbindungstermin hatten wir noch Besuch von einer Freundin aus Italien. Am Tag als ich Sie mit meiner Mutter zum Flughafen gebracht habe, kam dann so um ca. 12 Uhr mittags die erste Welle die mich erstmal ziemlich durcheinander gebracht hat.

Ich war gar nicht drauf vorbereitet und musste mich erstmal setzen und tief durchatmen.

Wir gingen was Trinken und da kamen die Wellen bereits regelmäßig alle 12 Minuten.

Nachdem meine Freundin weg war, fuhr meine Mutter in Richtung Heimat.

Im Auto kamen die Wellen dann schon alle 9 Minuten und ich entschied, noch nicht heim zu wollen sondern noch in unser Stamm-Café gehen zu wollen und in aller Ruhe einen Cappuccino trinken zu wollen.

Danach fuhren wir zu mir nach Hause, wo Thomas schon wartete und dann sind wir alle zusammen noch zum Eis essen gefahren.

Ich dachte mir, wo ich die Wellen hab ist egal, meine Atemübungen kann ich überall anwenden.

Um 19 Uhr waren wir dann daheim und ich ging erstmal in dieWanne.

Zu diesem Zeitpunkt kamen die Wellen alle 7-8 Minuten.

Ich konnte sie super veratmen und mit der Regenbogenentspannung nebenher ging es mir bestens.

Zwischendrin bin ich runter ins Wohnzimmer und saß dort auf einem Gymnastikball, da mir das Hüftkreisen gut tat.

Als die Wellen alle 5 Minuten kamen entschied ich nochmal in die Wanne zu gehen.

Thomas ging mit mir und saß neben der Wanne und notierte sich die Abstände zwischen den Wellen.

Irgendwann hatte ich das dringende Gefühl mit pressen zu müssen, blieb aber trotz allem völlig ruhig.

Thomas holte mich aus meinem völlig entspannten Zustand und meinte es wäre jetzt Zeit in die Klinik zu fahren.

Ich konnte erstmal gar nicht verstehen, warum.

Er sagte mir dann, dass die Wellen bereits alle 3 Minuten kämen. Es war ca. 21.30 Uhr.

Vom Weg aus der Wanne ins Auto und in die Klinik weiß ich fast gar nichts mehr, ich war voll aufs Atmen konzentriert.

Im Kreißsaal angekommen ( Ich habe mich geweigert, im Rollstuhl hingefahren zu werden) fragte die Hebamme erstmal, ob es unser erstes Kind sei und als wir das bejaten meinte sie, dann hätten wir vermutlich noch viel Zeit, da Erstgebärende immer zu früh in die Klinik kämen.

Bei der Untersuchung kam dann allerdings zu ihrer sichtbaren Überraschung raus, dass der Muttermund bereits 6cm geöffnet war.

Sie sagte dann wir sollten besser gleich in den Kreißsaal gehen.

Außerdem kam raus, dass die Fruchtblase der Auslöser für den Pressdrang war und enorm drückte.

Sie sagte jedoch, sie wäre dagegen diese zu öffnen, worüber ich ja auch froh war.

Der Pressdrang wurde nicht weniger und die Wellen kamen immer stärker und schneller aufeinander.

Thomas erklärte ihr, dass wir so wenig CTG wie möglich haben wollen.

Es war eine sehr schöne Atmosphäre im Kreißsaal, das Licht war gedämmt, die Regenbogenentspannung lief und wir waren ziemlich viel allein.

Die Hebamme kam nur ab und zu um zu sehen ob alles passt,sie hat aber scheinbar gemerkt, dass wir ein gutes Team sind.

Thomas hat die Light-Touch-Massage angewendet und mir immer wieder kalte Waschlappen gebracht, war einfach für mich da.

Ich hab immer wieder die Positionen gewechselt und bin umher gelaufen.

Die ersten 3 Stunden vergingen wie im Flug – ich kam mit denWellen gut zurecht und Thomas hat mich sehr unterstützt indem er viel mit mir gesprochen hat und mir gesagt hat was ich tun soll.

Erst ca. 35 Minuten bevor Emma da war platzte die Fruchtblase endlich und der Druck war kurzfristig weg...bis dann Emmas Kopf kam.

In dieser Phase fiel es mir teilweise schwer die richtige Atmung anzuwenden aber Thomas erinnerte mich immer wieder daran und ich konnte sofort umswitchen.

Die Hebamme betonte immer wieder wie toll ich atmen würde und dass sie sowas selten gesehen hätte. Sie schlug mir immer wieder verschiedene Positionen vor, hielt sich aber immer im Hintergrund und wurde nie bestimmend.

Nur 5 Stunden nachdem wir in der Klinik angekommen sind tat Emma ihren ersten Schrei.

Und keine fünf Minuten später spürte ich wie noch eine Welle kam und mit ihr die Plazenta!

Ärztin und Hebamme waren sehr überrascht wie schnell das gegangen war.

Emma war von Beginn an ein grundzufriedenes Kind, schreiend kennen wir sie nicht.

Die Geburt war ein wundervolles Erlebnis – ich wüsste nicht,was hätte besser laufen können.

Die Ärztin meinte im Nachhinein, dass es faszinierend sei,wie gut ich geatmet hätte.

Ich hatte vollstes Vertrauen in mich und meinen Körper – und in Thomas!

Auch er war begeistert, wie gut alles gelaufen ist und dass er nicht ein Mal das Gefühl hatte, hilflos oder überflüssig zu sein.

Meine Mutter besuchte uns gleich am nächsten Morgen – nur 6 Stunden nach der Geburt und meinte, ich würde aussehen wie das blühende Leben –und genauso ging es mir auch.

Ich war nicht erschöpft und bekam keinen Babyblues – mir geht es einfach nur gut.

Und dazu hat HypnoBirthing meiner Meinung nach viel beigetragen.


 


 

Liebe Karin,

die Geburt war einfach Wahnsinn! Es hat funktioniert und ich war noch auf etwas so stolz in meinem Leben. Ich bin immer mal wieder aus der Entspannung raus gekommen und hab dann gemerkt wie weh es täte..... aber insgesamt war es nur toll! Ich habe meinen Sohn wie die Frauen im Video in der Wanne bekommen und bin nicht gerissen und nicht genäht worden. Mein Mann hat alles sehr gut gemacht war unglaublich stolz auf mich. Ich bin so dakbar für dieses Erlebnis und denke immer noch sehr gerne an den Kurs zurück. Wenn es mir hier im Krankenhaus schlecht geht, höre ich die Regenbogenentspannung und denke an die Geburt zurück.

Danke nochmal für alles 

Deine Theresa 

Liebe Karin,

Ich bin sehr froh, dass ich für meine 2. Geburt einen Hypnobirthing Kurs erleben durfte. Meine erste Geburt war ein eher traumatisches Erlebnis, das sich über 3 Tage hinzog und fast im Kaiserschnitt endete bis in letzter Minute 3 anwesende Ärzte über die Saugglocke und den Christella Griff das Kind doch noch herausholten. Herausholen ist auch wirklich wörtlich gemeint, ich hatte zu dem Zeitpunkt keine Wehen mehr und ich wurde beim Pressen ständig ohnmächtig.

Doch nun zu dem Happy End - trotz dieses ersten negativen Erlebnisses konnte ich mich dank der Entspannungstechniken von Anfang an auf die 2. Geburt freuen, ich fieberte fast schon diesem Ereignis entgegen, das so einen großen Einfluss auf mein Wohlbefinden und das meines Kindes hat. Ich habe lange gebraucht, um nach der ersten Geburt die Erlebnisse halbwegs zu verarbeiten. Nicht zu vergessen der Einfluss der Erschöpfung auf mich in den ersten Wochen die doch so wichtig für den Bindungsprozeß von Mutter und Kind sind. 

Ich muss auch zugeben, dass ich die erste Geburt als mein persönliches Versagen und Scheitern als Frau erlebt habe. Umso wichtiger war für mich diese 2. Chance. Ich freute mich sehr als ich merkte dass es losging, die Eröffnungswehen dauerten 7h und es ging mir im Nachhinein fast ein wenig zu schnell, ich hätte nie gedacht dass ich das mal sagen würde. 

Es war eine schöne Zeit, ein riesen Abenteuer mit viel Neugier, Vorfreude und Erstaunen was mein Körper alles kann und wie er funktioniert. Die Austreibungsphase war für mich das erstaunlichste an der Hypnobirthing Geburt. Ich kann gar nicht viel darüber sagen außer, dass sich 3 Wellen anders anfühlten und ich eigentlich gar nichts tun musste, das Kind erschien einfach! Die Wellen schoben das Kind sanft nach draußen. Ich kann gar nicht genug betonen, wie sehr sich so eine Geburt auf mich und mein Kind auswirken. Abgesehen davon, dass ich keine Geburtsverletzungen habe, war ich direkt nach der Geburt wach und fit.

Ich erinnere mich nur ungern an die Gefühle als man mir bei der ersten Geburt die Tochter auf die Brust legte, sie hatte 2 große Hämatome auf dem Kopf, konnte nicht trinken und wurde erst mal kinderärztlich untersucht, da die Herztöne und damit die Sauerstoffversorgung während der zu langen Wellenphase schlecht waren. Meine 2 Tochter wurde erst viel später untersucht weil die Geburt so problemlos war, dass es gar keine Veranlassung gab.

Wir kuschelten, ich stillte sie das erste mal und erst viel später wurde sie dann untersucht. Bei der 2. Geburt hatte sich extra der Chefarzt Zeit genommen, da er von dem Fiasko des letzten Males wußte. Und dieses Mal war er gar nicht nötig, es lief Alles von selbst - ich kann mir und meinem Frausein wieder vertrauen. Ich bin so dankbar, dass ich diese Erfahrung machen durfte.

Vielen Dank für Alles

Melanie

Herr B. aus M. schreibt:

 

Als Vater ist man ja eher in der beobachtenden Rolle, wenn es um die Hypnobirthing Erfahrung geht. Der Unterschied zur Geburt unserer ersten Tochter war schon gewaltig. Nicht nur die Geburt selber war diesmal eher ein ‚Spaziergang‘, sondern auch insbesondere die Wochen davor liefen deutlich entspannter und in Ruhe ab. Von der Ungewissheit und Unsicherheit beim ersten Mal war nichts vorhanden. Dies war für mich umso bemerkenswerter, da die erste Geburt ein traumatisches Erlebnis für meine Frau war. Viele Befürchtungen und Negativerlebnisse aus dem ‚erfahrenen‘ Bekanntenkreis bestätigten sich dort. Wir waren ja zum Glück bestens vorbereitet und mit ausreichend Horrorszenarien ausgestattet worden. Da wusste man ja schon was kommt. Diese Geschichten verstärkt um die eigenen schwierigen Erlebnisse waren also noch frisch als sich abzeichnete, dass wir 15 Monate später nochmals die Chance haben sollten, eine Geburt zu erleben. Karin Wiethüchter hat es mit viel Engagement und Hingabe fertiggebracht, dass sich unter ihrer Anleitung zu allererst unsere Einstellung und Erwartungen zur Geburt nachhaltig geändert haben. Vom ungewissen Angst- und Bedrohungsszenario hin zu einer freudigen und neugierigen Erwartung auf das, was da kommt. Im Vertrauen, dass alles gut läuft und man dem natürlichen Ablauf viel Raum geben kann. Damit liefen die Schwangerschaft und ganz besonders die Wochen unmittelbar vor der Geburt sehr befreit ab. Ja, es blieb diesmal sogar die Zeit, sich nicht nur medizinisch sondern auch emotional mit dem kleinen Wesen im Vorfeld auseinanderzusetzen. Die Geburt war dann nur noch der krönende Abschluss oder das I-Tüpfelchen am Ende des Entwicklungsprozesses. Sowohl des eigenen als auch das des Kindes. Und ein entspanntes ‚Willkommen‘ auf der Welt. Unsere Kleine war sicher das entspannteste Baby auf der gesamten Station zu der Zeit. Und die Eltern um eine einzigartige Erfahrung reicher.